Mittwoch, 26 August 2015 18:22

Zwei neugebackene Europameisterinnen in der Damen Masters Division Empfehlung

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2015 08 01 18.43.41 resizeMit Maria Kairies und Esther Braun hat der GW Marathon Münster zwei neugebackene Europameisterinnen in seinen Reihen. Die beiden Spielerinnen konnten am 2. August in Kopenhagen den Titel in der Damen Masters Division erringen.

Dieses Jahr wurde das erste Mal der Titel in dieser Division vergeben und Teams aus 7 Nationen nahmen an dem Wettbewerb teil. Neben Deutschland waren Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweiz und Spanien vertreten. Gespielt wurde 7 gegen 7 auf dem großen Feld. Das deutsche Team bestand aus einer Auswahl an Spielerinnen aus der gesamten Bundesrepublik.  

Durch gute Leistungen in der Vorrunde konnte die deutsche Nationalmannschaft sich für das Halbfinale gegen Dänemark qualifizieren. Durch den Erfolg dort konnte sich das deutsche Team den Einzug ins Finale gegen Finnland erkämpfen. Das Finale wurde nicht nur in einem großen Stadion mit vielen Zuschauern ausgetragen, sondern auch live gestreamt. Es war spannend, heiß umkämpft, und man konnte spüren, dass beiden Teams unbedingt den Titel holen wollten. Nach einem guten Start der deutschen Mannschaft stellten die Finninnen in der zweiten Hälfte ihre Taktik auf das deutsche Spiel ein und erhöhten den Druck. In einem packenden Finish konnte Deutschland sich aber am Ende mit 14:12 durchsetzen.

Einen persönlichen Eindruck von den Erlebnissen schildert uns Maria in einem Interview nach ihrer Rückkehr. Maria spielte ihr erstes Jahr im Damen-Mastersteam und konnte dort insbesondere durch ihre Agilität und Laufstärke überzeugen. Gefragt nach ihrem persönlichen Highlight antwortete sie, dass es das Gefühl während des Finales war. Auch wenn sie schon etliche Spiele gespielt hat und schon viel erlebt hat, war es doch etwas Besonderes als während des Einzugs ins Stadion die Nationalhymne gespielt und die Namen der Spieler einzeln aufgerufen wurden. Vor so vielen Leuten zu spielen die jubeln wenn man einen Punkt gefangen hat und dann den eigenen Namen zu hören hat ihr schon eine Gänsehaut gegeben sagte sie.

Dieses besondere Gefühl zeigte sich auch im Finale, wo bei den meisten Spielern und Zuschauern die Nerven mehr als nur angespannt waren. Dabei ist ihr besonders in Erinnerung geblieben, dass sie von anderen Spielerinnen aus dem Team auch in der heißen Phase des Spiels positives Feedback bekommen hat, dass ihr geholfen hat sich auf ihre eigenen Stärken zu konzentrieren und so dem Team zum Sieg zu verhelfen.Die Europameisterschaft im Masters-Bereich wird anders als bei den Junioren nur alle vier Jahre ausgespielt. Somit können sich Maria und Esther von nun an für vier Jahre mit diesem Titel schmücken. Die Medaillen und die Erinnerungen werden sie aber für immer behalten.

Gelesen 833 mal Letzte Änderung am Sonntag, 30 August 2015 18:34